AX-Lightness Vom Radrennsport zum HighTech-UnternehmenBAYREUTH/BAYREUTH. - Jan Ullrich, der letztjährige Tour-de-France-Zweite Joseba Beloki und das komplette spanische Tour-de-France-Team haben auf ihre Rennräder Sättel aufgeschraubt, die in Oberfranken erdacht und entwickelt worden sind. Dabei geht es freilich nicht um irgendwelche Fahrrad-Sättel, sondern um den mit weniger als 58 Gramm leichtesten Carbonfaser-Sattel der Welt. Der stammt aus der Ideenschmiede von AX-Lightness in Bayreuth, die sich mit einem zukunftsweisenden Geschäftskonzept von konventioneller Verfahrensmechanik zum HighTech-Unternehmen entwickeln möchte. Derzeit sei das Konzept noch in der Entwicklung, doch habe die Partnerschaft der AX-Lightness mit dem Hochschultransfer der Universität Bayreuth einerseits, und den Forschungs- und Entwicklungslabors der Neue Materialien Bayreuth GmbH andererseits bereits überaus erfolgreich begonnen, ist sich Firmeninhaber Axel Schnura sicher. Er spricht von der außergewöhnlichen Entwicklung einer Produktgruppe für den Profiradsport hin zu einem Unternehmen im Bereich der halbindustriellen Komponentenfertigung, das mit Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen kooperiert. Ausgehend von den schon erfolgreich am Markt platzierten Rennrad-Sätteln auf Basis von CFK-Verbundwerkstoffen bewegen sich die Entwicklungsaufgaben und Produktvisionen von AX-Lightness bereits in Richtung einer umfassenderen Komponentenfertigung für HighTech-Produkte. Axel Schnura denkt beispielsweise an komplette Rollstühle für den Behindertensport oder an Sonderanfertigungen schnell bewegter und bislang schwerer Anlagen oder Systeme. Während bei den Rennsätteln der ultimative Leichtbau auf Basis modernster Verbundfasertechnologie im Vordergrund stand, soll das Konzept der anschließenden Produktgeneration die Optimierung des wirtschaftlichen Einsatzes neuartiger Leichtbaukomponenten sein. Neben den Sätteln und Sattelstützen bietet AX-Lightness aus Bayreuth bereits Maßschuhe aus Kohlefaser-Verbundwerkstoffe für den Profiradsport und die weltweit erste Seilzugbremse für Rennräder komplett aus Kohlefasermaterialien an. Damit beschreibt Axel Schnura selbst seine persönliche Leidenschaft zum Radrennsport als Antriebsfeder seiner unternehmerischen Tätigkeit. Als wirkliche Innovation sieht der Firmeninhaber nun seine Vision, die eigenen High-Tech-Fähigkeiten für neue industrielle Anwendungen, für neue Produkte und damit auch für Verfahrensinnovationen in strategisch gewählten Marktsegmenten zu nutzen. Bei AX-Lightness denkt man dabei unter anderem an die Freizeitindustrie die Medizintechnik oder das weite Feld des Motorsports. Die bisherigen Verkaufserfolge und zunehmenden Geschäftsbeziehungen der AX-Lightness versteht Axel Schnura schon als Auszeichnung. Tatsächlich hat der Firmeninhaber bislang weder an einem Businessplan-Wettbewerb teilgenommen, noch staatliche Förderungen in Anspruch nehmen müssen. Dennoch verfügt AX-Lightness bereits über feste internationale Kundenbeziehungen. Möglich sei dies vor allem durch die Partnerschaft mit der Neue Materialien Bayreuth GmbH geworden: So stehen neben den neuesten Fertigungseinrichtungen für Faserverbundwerkstoffe auch Entwicklungslaboratorien für die Werkstoffanalyse zur Verfügung. Auch die enge Zusammenarbeit mit der Universität Bayreuth - beispielsweise mit dem Zugang zu servo-hydraulischen Prüfmaschinen am Lehrstuhl Polymerverarbeitung - soll der AX-Lightness in Zukunft ebenfalls neue Möglichkeiten eröffnen. Kontakt:
AX-Lightness
Axel Schnura
c/o Bayreuther Gründerzentrum für Neue Materialien
95448 Bayreuth
www.ax-lightness.de |