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Concept Laser GmbH

"M3linear": Eine Maschine - drei Technologien, ein Laser - drei Verfahren

LICHTENFELS/BAYREUTH. - Willkommen in der dritten Dimension: Ein Maschinensystem, das die Hürden konventioneller Fertigungsmethoden überwindet, hat der Lichtenfelser Maschinenbauer Concept Laser GmbH auf den Markt gebracht. Dabei sind sowohl die Konzeption der weltweit einzigartigen Laserbearbeitungsanlage "M3linear", als auch die in ihre realisierten Technologien LaserCUSING und 3D-Laserabtragen echte Innovationen. Profitieren sollen davon durch kürzere Fertigungszeiten und niedrigeren Fertigungskosten neben der Medizintechnik und der Luftfahrt vor allem die Branchen Werkzeug-, Formen- und Maschinenbau.

Eine Maschine - drei Technologien, ein Laser - drei Verfahren: Mit diesen Schlagworten beschreibt Concept-Laser-Geschäftsführer Frank Herzog seine Idee. Das Konzept der "M3linear" basiert darauf, mit nur einer Maschine und einem einzigen Laser drei unterschiedliche Lasertechnologien zu verwirklichen. Voraussetzung dafür ist die Modulbauweise der Anlage. Sie ermöglicht mit jeweils unterschiedlichen Maschineneinschüben, sogenannten Technologie-Moduli, das LaserCUSING, das 3D-Laserabtragen und das Laserbeschriften. Jedes Modul muss ähnlich wie eine Kassette in die Maschine integriert werden, ehe die Bearbeitung stattfinden kann.

Eine Schlüsselrolle im gesamten Maschinensystem kommt nach Unternehmensangaben der LaserCUSING-Technologie zu. Die ungewöhnliche Wortschöpfung ist dabei ein Mix aus dem Buchstaben C für die Firmenbezeichnung Concept Laser und dem englischen Begriff Fusing, also einem vollständigen Auf- und Umschmelzen. Die LaserCUSING-Technologie erlaube es dabei, dreidimensionale Bauteile im Schichtbauverfahren herzustellen. Bislang sei es nicht möglich gewesen, aus einkomponentigen Metallpulvern im Originalwerkstoff schichtweise Körper beliebiger Geometrie aufzubauen. Ein handfester Vorteil dieses relativ komplizierten Verfahrens ist es beispielsweise, dass Funktionsteile im Maschinenbau innerhalb von wenigen Stunden erzeugt werden können, was im konventionellen Prozess mindestens drei Wochen dauern würde.

Daneben kann die Laserbearbeitungsanlage "M3linear" unterschiedliche Materialien durch Verdampfung abtragen (3D-Laserabtragen) und Beschriftungen jeglicher Art und Komplexität in gehärtetem oder auch ungehärtetem Stahl herstellen (Laserbeschriften). Laut Geschäftsführer Herzog werden mit dem Anlagensystem und seinen unterschiedlichen Technologien auch kleinere und mittlere Unternehmen in die Lage versetzt, eine solche Maschine auszulasten und damit wirtschaftlich betreiben zu können.

Die Grundidee für "M3linear" reicht exakt drei Jahre zurück. Der erste von insgesamt fünf Prototypen wurde im Dezember 2001 fertiggestellt und gleich mit dem Euromold Award ausgezeichnet. Die Markteinführung erfolgte im Januar 2003. Seitdem werden die Anlage, die drei Verfahren und die dazugehörende Software ständig weiterentwickelt.

Kontakt:
Concept Laser GmbH
Geschäftsführer Frank Herzog
An der Zeil 8
96215 Lichtenfels
Tel.: 09571/949-212
Fax: 09571/949-229
f.herzog@concept-laser.de