Kaspar Schulz Brauereimaschinenfabrik & ApparatebauanstaltDas Schonkochverfahren "SchoKo""Made in Oberfranken": Umweltschonende Brautechnik spart Energie und sorgt für einen besseren GeschmackBAMBERG/BAYREUTH. - Ein heißer Sommertag und ein eiskaltes Bier: Wer denkt da noch an den enormen Energieaufwand der beim Einbrauen des Gerstensaftes notwendig ist? Die Bamberger Brauereimaschinenfabrik Kaspar Schulz zum Beispiel. Dem international tätigen Unternehmen ist es gelungen, durch ein brandneues und weltweit einmaliges Verfahren, selbst in hochtechnisierten Braustätten noch riesige Energieeinsparpotenziale zu finden. Möglich macht dies das Schonkochverfahren "SchoKo", das im Vergleich zu bisherigen Brauverfahren nicht nur gewaltige Mengen an Energie einspart, sondern auch Qualität und Geschmack positiv beeinflusst. Nach den Worten des Braumeisters und "SchoKo"-Erfinders Jörg Binkert ermöglicht das neue zweistufige Verfahren zum ersten Mal überhaupt den Verzicht auf das energieintensive Kochen der Würze. Beim Schonkochverfahren der Firma Kaspar Schulz werde die Würze lediglich heiß gehalten und anschließend in einem pilzförmigen, separaten Expansionsbehälter mittels Vakuumtechnik einer Verdampfung unterzogen. Dadurch können Herstellerangaben zufolge 0,6 bis 0,8 Liter Heizöl pro Hektoliter Würze eingespart werden. Dies entspreche allein bei der derzeitigen mittelständischen Bierproduktion in Deutschland von rund 30 Millionen Hektoliter einem Einsparpotenzial von mehr als 18 Millionen Litern Heizöl pro Jahr. Zweiter Vorteil des "SchoKo"-Verfahrens ist die aus den Energieeinsparungen resultierende Verminderung des Kohlendioxydausstoßes um 40 Prozent beim Würzekochen. Auch hier könnten bundesweit mehr als 54000 Tonnen CO2 eingespart werden. Dazu kommt noch die Qualitätsverbesserung des Bieres: Durch die schonende Behandlung werden sowohl Schaum-, als auch Geschmacksstabilität positiv beeinflusst. Braumeister Binkert: "Die Einsparung an Primärenergie geht mit einer deutlichen Qualitätsverbesserung beim Bier einher." Nach nicht ganz zwei Jahren seit der ersten Idee habe sich das Schonkochverfahren "SchoKo" der Firma Kaspar Schulz zufolge bereits mit elf Anlagen als das am meisten verkaufte Würzekochsystem in Deutschland etabliert. Die starke Nachfrage habe das System zum wesentlichen Erfolgsfaktor für das ganze Unternehmen gemacht. Dies konnte auch die Jury des Oberfränkischen Innovationspreises 2003 überzeugen, die das Verfahren vor allem wegen der enormen Einsparungen von 70 Prozent der Primärenergie beim Würzekochen für die Auszeichnung nominiert hatte. Kontakt:
Fa. Kaspar Schulz
Jörg Binkert
Kaspar-Schulz-Str. 1
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Tel.: 0951/6099-22
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